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Leistungsspektrum

Ausgewählte Orthopädische Symptomkomplexe (Krankheitsbilder) im Überblick

Die Orthopädietechnik Chiemgau GmbH ist auf die orthopädische Versorgung folgender Krankheitsbilder spezialisiert:

Längsdefekte
Fehlbildungen im Bereich der unteren Extremitäten werden als Längsdefekte bezeichnet. Sie entstehen bereits in der frühen embryonalen Entwicklung. Nach dem derzeitigen Stand der Medizinforschung lassen sich jedoch Gendefekte als Ursache für diese Formen der Fehlbildung ausschließen. Die häufigsten Formen angeborener Längsdefekte der unteren Extremitäten sind der Femurdefekt (PFFD), der Tibiadefekt und der Fibuladefekt.

Femurdefekt (PFFD)
Der angeborene Femurdefekt (Proximal focal femoral deficiency –  kurz PFFD) umfasst Fehlbildungen des Oberschenkels. Bei einer geringgradigen Ausprägung ist PFFD eine häufige Ursache der vom Oberschenkel ausgehenden Beinverkürzung. Bei stärkeren Ausprägungen ist der Oberschenkel dagegen stark verkürzt und das Kniegelenk fehlentwickelt (dysplastisch). Kombinationen des proximalen Femurdefekts mit Fehlbildungen des Unterschenkels sind möglich.

Tibiadefekt
Bestimmend für den Tibiadefekt ist entweder das vollständige Fehlen (Aplasie) des Schienbeins (Tibia) oder die Unterentwicklung (Tibiahypoplasie). Die funktionale Beeinträchtigung ergibt sich aus dem Ausmaß der Fehlbildung: so ist bei einer Hypoplasie der Tibia die Stabilität des Fußes im oberen Sprunggelenk beeinträchtigt, aus einer Aplasie der Tibia dagegen resultiert eine erhebliche Fehlstellung des Unterschenkels mit Klumpstellung des Fußes.

Fibuladefekt
Mit Fibuladefekt wird das angeborene, vollständige Fehlen (Aplasie) oder auch die Unterentwicklung (Hypoplasie) des Wadenbeins (Fibula) bezeichnet. Die Ursache für dieses Auftreten ist wie beim Tibiadefekt unbekannt. Der Fibuladefekt kann entweder alleine, oder aber in Verbindung mit einer Fehlbildung des Oberschenkelknochens (proximaler Femurdefekt), mit Fehlbildungen am Fuß lateral sowie mit einer Verkürzung des gesamten Unterschenkels vorkommen.

Pseudarthrose / Kongenitale Tibiapseudarthrose
Die Kongenitale Tibiapseudarthrose zählt zu den angeborenen Fehlbildungen des Unterschenkels und tritt häufig zusammen mit einer Hypoplasie der Tibia auf. Hierbei kommt es durch die Ausdünnung des Knochengewebes zu einer Verkrümmung der Unterschenkelknochen mit Infraktionen oder Frakturen, die nicht ausheilen.

Transversale Dysmelien
Bei transversalen Dysmelien (Extremitätenfehlbildungen) handelt es sich um Fehlbildungen entweder der oberen oder der unteren Gliedmaße (Gliedmaßendefekte), beispielsweise bei der Bildung, bei der Differenzierung und Separation oder auch durch amniotische Abschnürungen, bei der sich Schlingen der Eihaut (‚amniotische Bänder‘) um fetale Gliedmaßen legen und deren vollständige Entwicklung stören.

Ischämischer Muskelinfarkt
Wird ein Muskel nicht mehr ausreichend mit Blut und Nährstoffen versorgt, kommt es zum Muskelinfarkt mit nachfolgendem Gewebeuntergang (Nekrose).

Patient mit Illi